Junioren unterliegen Norwegen 24:28 – Morgen gegen die Schweiz um EM-Platz 7

Quelle: www.dhb.de

Die deutschen Junioren spielen morgen um Platz 7 der Europameisterschaft in der Türkei. Gegen Norwegen gab es beim 24:28 (14:14) in der ersten Partie um die Plätze 5 bis 8 die zweite Niederlage des Turniers. Am Samstag sind, wie schon in der Hauptunde, die Schweizer der Gegner, die gegen Portugal nach Verlängerung und Siebenmeterwerfen mit 44:45 unterlagen.

„Wenn man selbst bei klarsten Chancen die Bälle nicht reinmacht und in der Schlussphase zwei Siebemeter verwirft, wird es eng mit dem Gewinnen“, beklagte DHB-Trainer Christian Schwarzer. „Das Spiel war lange Zeit offen, und ich kann den Jungs keinen Vorwurf machen. Sie haben gekämpft und getan, aber leider das Tor zu selten getroffen.“

Letztlich scheiterte das deutsche Team allein an seiner mangelhaften Chancenverwertung. Im Angriff, meist angetrieben von Alexander Feld, agierte das Schwarzer-Team mit vielen schnellen Wechseln und kam zu einer Vielzahl klarer Einwurfmöglichkeiten, aber die Wurfausbeute ließ stark zu wünschen übrig. In den letzten zehn Spielminuten gelang dem deutschen Team nur noch ein Feldtor, und von vier Siebenmetern wurden in dieser Phase nur zwei genutzt. Und so kamen die körperlich starken Norweger, die viel Durchschlagskraft aus dem Rückraum entwickelten, zu einem verdienten Sieg, der aber zu hoch ausfiel, weil die deutschen Junioren nach dem 24:25 viel riskieren mussten und am Schluss ausgekontert wurden.

„Mit den großen Leistungsschwankungen haben sich die Jungs das Leben auch diesmal wieder schwer gemacht. Zudem schafften sie es nicht, die Leistung aus dem Schweden-Spiel zu wiederholen, sonst wären sie als Sieger vom Platz gegangen“, sagte DHB-Handballmanager Heiner Brand.

Blacky Schwarzer verzichtete gegen Norwegen auf den Einsatz von Philipp Weber: „Da wollten wir kein unnötiges Risiko eingehen“. Der Magdeburger klagte über Probleme an der operierten Schulter und wird am Montag nach der Rückkehr nach Deutschland untersucht werden.

Die deutsche Mannschaft: Felix Storbeck, Malte Semisch (40.-52.); Patrick Zieker (3/1), Alexander Feld (4/1), Pascal Durak (1), Fabian Wiede (1), Julius Kühn (4), Dennis Backhaus , Ramon Tauabo (2), Patrick Schmidt, Jan Forstbauer (4), Markus Hansen, Nils Torbrügge, Finn Lemke (1), Marcel Niemeyer (4)

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